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Zum
Fest der LIEBE (Durchgabe
aus dem Jahre 1973)
Wohlan, wieder
steht das Fest der LIEBE vor der Tür. Da taucht die Frage
auf, ob ein Fest der LIEBE überhaupt ohne einen Frieden
möglich ist? Sowohl die LIEBE als auch der Friede sind göttliche
BEGRIFFE und daher gehören sie eng zusammen.
- Wo Unfriede
ist, da gibt es auch keine LIEBE.
Gerade in der
letzten Zeit hat es sich gezeigt, daß die Welt ohne LIEBE
ist und die Menschheit dieser Erde vor dem Schrecken des Krieges zittert.
Der Widersacher GOTTES gibt keine Ruhe und er kämpft um seine Existenz,
indem er die Menschheit mit in sein Unglück reißt.
- Es gibt
keine Auseinandersetzung, die mit Waffen geschlichtet werden
kann. Es gibt keinen Frieden ohne LIEBE! Darum gibt es auch keinen
"Heiligen Krieg"!
Das ist der
Höhepunkt einer Blasphemie. Jeder Völkermord kann nie im Namen
GOTTES geschehen, wohl aber im Namen des Teufels. Folglich ist jeder für
"heilig" erklärte Krieg ein Krieg der Hölle! Der politische
Atheismus macht sich auch in jenen Führungsschichten
breit, die das Wort GOTT im Munde haben und zur Andacht niederknien.
Es ist GOTTES
WILLE, daß der Erdenmensch nicht nur sich selbst liebt, sondern
auch den anderen liebt. Das heißt jedoch, daß der
Mensch nicht nur einen anderen oder eine Gruppe lieben soll,
sondern er soll sich bemühen, seine LIEBE auf die gesamte
Menschheit zu konzentrieren.
- Wer
sich in dem Sinn auf seine Mitmenschen konzentriert, um sie zu verstehen
und zu achten und zu LIEBEN, der konzentriert sich auf den Weltfrieden.
Auf diese Weise wird dem Widersacher das böse Handwerk gelegt.
Das Weihnachtsfest
ist eine Erinnerung an die Geburt CHRISTI. Er hat schon damals betont:
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst"! Es geht nicht um
die Geschenke; denn schenken kann man auch aus Tradition oder Angeberei;
nicht immer aus LIEBE! Wer jedoch auf das Wohl seines Nächsten bedacht
ist, der schenkt etwas, das ihm weiterhilft. Es können auch
gute LEHREN sein oder Ratschläge zur Gesunderhaltung.
In vielen
Fällen rufen Geschenke auch Neid hervor. Neid steht der LIEBE fern,
das sollte man bedenken, denn das ist nicht im Sinne CHRISTI.
- Es
gibt aufgehetzte, beeinflußte oder irregeleitete Menschen, die
das Weihnachtsfest lieber abgeschafft wissen möchten. Doch das
Weihnachtsfest ist nicht nur eine Geschäftemacherei, sondern
sehr wichtig, um an die Menschlichkeit zu erinnern.
Eigentlich sollte
jeder fortschrittliche Mensch am Weihnachtsabend ein paar Minuten eine
richtige Meditation betreiben. Positive Gedanken bringen immer weiter.
Ob das Weihnachtsfest als Geburtstag CHRISTI angesehen wird oder als ein
Fest der Selbstbesinnung, das bleibt jedem selbst überlassen.
Jeder mag es sehen wie er will, aber die Notwendigkeit einer Erinnerung
an die LIEBE läßt sich nicht abstreiten.
- Durch
die LIEBE zum Nächsten kommt man GOTT näher, auch wenn man
IHN nicht begreifen kann.
Je freudiger
und anständiger das Weihnachtsfest gefeiert wird, desto leichter
kommt man zur Erkenntnis, daß die Menschheit LIEBE und Frieden braucht,
um nicht durch böse Inspirationen zu verrohen. Da aber dieses wichtige
Fest nicht nur von wenigen Menschen gefeiert wird, sondern eine weltweite
Tradition aufzuweisen hat, so ist damit der Beweis erbracht, daß
dieses Fest schön ist und daß man darauf nicht verzichten
will.
Zu Weihnachten
fühlt sich das REICH GOTTES angesprochen.
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