| Reinhard
Fischer:
Zeichen und Ereignisse, die wir beachten sollten! Jeder, der meine Artikel in den UFO-Nachrichten kennt, weiß, dass ich mich bezüglich Prophezeiungen sehr zurückhaltend verhalte. Meine PSI-Forschung und Grenzwissenschaft orientiert sich an den Erkenntnissen wissenschaftlicher Parapsychologie, wie sie im Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) in Freiburg seit einem halben Jahrhundert erarbeitet und vorgegeben wurden. Prophezeiungen fallen unter die Begriffe „Vision“ und „Ahnung“, und sie müssen als PSI-Informationen vom Unbewussten über das Vorbewusste bis zum Wachbewusstsein durchbrechen (was auch mit Channeling verbunden sein kann), wenn ihre Aussagen aus den Tiefenschichten der Seele oder aus dem kollektiv Unbewussten als Mahnung verbindlich sein sollen. So können wir Prophezeiungen, die in der Parapsychologie Präkognition (Voraus-Wahrnehmen) genannt werden, als zeitüberbrückende Wahrnehmungen auffassen, die große Physiker - unter Aufhebung der Zeitlinie - als „umfassende Gegenwart“ bezeichnet haben. Von der Vergangenheit wissen wir, dass sie existiert hat, weil wir sie durch Dokumente nachweisen können. Von der Gegenwart wissen wir, dass wir „jetzt“ in ihr existieren. Und die Zukunft haben wir lediglich aus lebendigen Erfahrungswerten für unser weiteres Leben „einkalkuliert“. Wir glauben, dass eine diesen Werten ähnliche Zukunft eintreten wird. Zukunft ist aber nur „wahrscheinlich“, sie ist eine Möglichkeit auf der Flugbahn des Zeitpfeils. Zukunft 'kann' eintreten, sie 'muss' es aber nicht. Das sind Folgerungen der Logik, weil Zukunft als Faktum nicht vorliegt.
Meine Forschungen Der Verfasser, der 1975 mit „Raumfahrt der Seele“ das erste deutschsprachige Buch über außerkörperliche Erfahrung (AKE) in Freiburg und 1977 in Holland veröffentlichte, fühlt sich mit den Zielsetzungen des IGPP Freiburg im Wesentlichen in Übereinstimmung. Dies betrifft die Phänomene: Telepathie, Hellsehen, außerkörperliche Erfahrung, Psychokinese sowie außergewöhnliche Bewusstseinszustände. Vulgär-Astrologie und Vulgär-Spiritismus klammere ich aus Überzeugung aus. Ich bekenne mich aber zu seriöser Nachtodforschung durch AKE, das real existierende Tonbandstimmen-Phänomen, zur UFO-Forschung in ihren psychophysisch vernetzten Zusammenhängen sowie zur Erfahrung des kosmischen Bewusstseins. Durch meine über 50jährige lebendige Beziehung zur Grenzwissenschaft, die experimentelle PSI-Forschung mit einschließt, habe ich mich mit den Jahren auch zunehmend der Metaphysik und Mystik geöffnet. Wenn auch vorwiegend über die indischen und buddhistischen Weisheitslehren. Jesus empfand ich immer als den heimlichen Gott meiner Kindheit und Jugend, mit dem ich so schön schuldbewusste Zwiegespräche führen konnte.
Neueste Ergebnisse der UFO-Forschung Nun ist es mir ein besonderes Anliegen, dem Leser der UN Einblicke in Entwicklungen zu geben, die meine PSI- und UFO-Forschungen im Jahr 2005 begleiteten. Es handelt sich um UFO-Sichtungen in Form von bewegten Energiekugeln sowie um eine phänomenale Bewusstseinserfahrung, die uns 9 Tage nach unserer bislang eindrucksvollsten Sichtung zuteil wurde. Was meine Frau Ingrid und ich erlebten, könnten wir natürlich für uns behalten, um unsere Anonymität zu wahren. Das hätte den Vorteil, unsere Privatsphäre zu erhalten und dem Leser Unruhe zu ersparen. Niemand möchte sich schließlich in seinem gewohnten Lebensablauf stören lassen. Wir hoffen jedoch, dass wir zu Gleichgesinnten sprechen, die ihre Sinne für zukünftige Entwicklungen bereits geschärft haben. Aus echter Sorge heraus um den zunehmend bedrohlicher werdenden Zustand unseres Planeten, der sich im neuen Millennium rapide verschlimmert, entschied ich mich, unsere Erlebnisse in Bild und Text zu vermitteln. Eigentlich hieße es „Eulen nach Athen tragen“, wenn ich dem Leser der UN die katastrophalen Entwicklungen aufzählen möchte, die unseren Planeten in immer kürzeren Abständen heimsuchen werden. Ich tue es trotzdem im Schnelldurchlauf. Jeder kennt die Wetterkapriolen weltweit. Viele wissen, dass 72% unserer Bäume krank sind (Waldschadensbericht der Regierung 2004). Fachleute wissen, dass unsere Böden extrem mit Schwefel, Stickstoff, Schwermetallen und Ammoniak verseucht sind. Dazu kommt die radioaktive Belastung. Jedes Schulkind weiß, dass das Ozonloch über der Erde immer größer wird und die UV-Strahlung gefährliche Werte erreicht. Alle Bürger wissen, dass Gletscher und Pole durch die zunehmende Erderwärmung abschmelzen. In den nächsten 50 Jahren soll der Meeresspiegel um viele Meter steigen. Jeder verfolgt im Fernsehen, dass schlimme Tsunamis und Wirbelstürme zahlreiche Küstenregionen weltweit heimsuchen, die, wie jeder weiß, schon zu Hunderttausenden Toten führten. Alle wissen, dass Überschwemmungen und Feuersbrünste riesige Flächen fruchtbarer Böden, Häuser, ganze Städte, Wälder und Infrastruktur zerstören. Doch den Ball des eigentlichen Verschuldens schiebt man sich zwischen den Kompetenzträgern und Interessengruppen hin und her. Im Oktober 2005 erklärten Wissenschaftler des deutschen Max-Planck-Institutes, dass die Erderwärmung nicht mehr umzukehren ist und man lediglich noch die Dämme um die Küstenstädte erhöhen könne, um sich vor dem steigenden Meeresspiegel zu schützen. Hinzu kommen die Kriege um Öl unter dem Vorwand der Demokratisierung und Freiheit für die überrannten Völker. Dazu kommt noch der Hass zwischen den Religionen oder Sekten unterschiedlicher Kulturen, das Gefälle zwischen Reich und Arm; die Regentschaft des Mammon, der uns aus Bildschirmen und Lautsprechern entgegen schreit und die Brutalisierung der Massen voranpeitscht. Was Menschen nicht nur Menschen, sondern auch den Tieren antun, entzieht sich jeder Beschreibung. Atomare Bedrohung und Hunger in großen Teilen der Erdbevölkerung sind noch nicht das Ende meiner Auflistung, die jeder noch erweitern könnte. So leben zum Beispiel 2,5 Milliarden Menschen weltweit unter der Armutsgrenze, während die Zahl der Millionäre in den Industriestaaten immer mehr ansteigt. Die totale Verblendung der Menschheit durch dunkle Mächte steht bevor.
Wohin wird das alles führen? Anfangs erläuterte ich den Begriff der Prophezeiung aus der Sicht wissenschaftlicher Parapsychologie. Doch es gibt auch Voraussagen von bekannten religiösen Mystikern, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Ich nehme als Beispiel einmal die Aussagen des stigmatisierten und am 16. Juni 2002 von Papst Johannes Paul II. in Rom heilig gesprochenen „Padre Pio“ über die Endzeit. Die Prophezeiungen von Pater Pio sind keine Fantasien. Im Jahr 1947 hat er dem sehr jungen Priester Karol Wojtyla vorausgesagt, dass er Papst werden würde. Dies erfüllte sich lange Zeit später tatsächlich. Pater Pio, dem Jesus schon 1949 und auch später noch erschienen sein soll, berichtet von einer dieser Begegnungen. Jesus: „Sag meinen Leuten, sie sollen vorbereitet sein alle Zeit, weil mein Gericht plötzlich über sie kommen wird, wenn sie es nicht erwarten - niemand wird mir entrinnen, ich werden sie alle finden! Ich werde die Gerechten schützen. Achte auf die Sonne, den Mond und die Sterne am Himmel. Wenn sie unruhig und ruhelos erscheinen und sich seltsam bewegen, weißt du, dass der Tag nicht mehr fern ist.“ Und am 23. 1. 1950 fügte Jesus hinzu: „Menschen rennen in den Abgrund der Hölle mit großer Lust und Vergnügtheit, als wenn sie zu einem Maskenball gehen oder zu einem Hochzeitsfest des Teufels!“ Die ruhelosen „Sterne“ am Himmel, die sich seltsam be-wegen, beobachten wir seit Jahren. Wir nennen sie UFOs!
Indikatoren der Endzeit – Unsere UFO-Sichtungen von 2005 Ab hier setzen meine grenzwissenschaftlichen Forschungen an: Am 31. 7. 2005 saß ich mit meiner Frau Ingrid auf dem Balkon, um Sterne zu beobachten. Um 23:43 Uhr erschien am Westhimmel in etwa 20 Grad über dem Himmelsäquator, was etwa 40 Grad ab irdischem Horizont entspricht, eine winzige Energiekugel. Zuerst wurde sie links des Sommerdreiecks etwa im Kopf der Schlange wahrgenommen. Es gelang mir den Video-Camcorder sofort zu starten.
Als die Kugel außerordentlich hell wurde, hatte ich sie schon im Sucher. Sie hatte sich in wenigen Sekunden so stark an uns angenähert, dass sie den etwa 50fachen Durchmesser der ersten Wahrnehmung erreichte, was auf enorme Annäherungs-geschwindigkeit hinweist. Das Zoom-Objektiv war auf dreißigfache digitale Vergrößerung im voraus programmiert worden, was einer Kleinbildbrennweite von 1440 mm entspricht. Dies kann unmöglich ohne Verwacklung gehalten werden. Die Energiekugel zog sich dann schnell mit von keinem irdischen Flugkörper zu erreichender Fluchtgeschwindigkeit in den Weltraum zurück, wurde winzig klein, um sich unseren instrumentellen Möglichkeiten zu entziehen. Dabei verlief der Flug vom Südwesten nach Norden. Es gelang mir, das Objekt etwa 30 Sekunden lang auf Band zu filmen. Vor dem Erscheinen des Objektes haben wir unsere üblichen Meditationen durchgeführt, was eine Stunde dauern kann, hier aber nicht zu schildern ist. Aus wissenschaftlichen Gründen muss gesagt werden, das es fast unmöglich und unbefriedigend ist, bewegte UFO-Spuren als Standbilder auf Papier zu bringen. Unsere Fotos wurden deshalb durch Bildschirm-Reproduktion mit verschiedenen Blenden und Belichtungszeiten aufgenommen, damit nicht nur das Einzelobjekt, sondern auch Bewegungsspuren sich abzeichnen konnten. Dies kann vom Sekundentakt bis zur Langzeitbelichtung durchgeführt werden. Die Fotos decken sich also nicht mit der Original Video-Sequenz, die gerade durch die Bewegung einen ganz besonderen Reiz hat. UFO-Standfotos vom bewegten Film sind immer ein Spagat zwischen technologisch und optisch unvereinbaren Gegensätzen. Standfotos können also die schnellen UFO-Bewegungen nicht adäquat abbilden. Der bewegte Film ist hier weit überlegen. Außerdem musste der Flug des UFOs im Sucher wegen des engen Bildwinkels bei Teleobjektiven immer wieder nachgeführt werden, was zu Schleifenbildungen führt. Diese unumgänglichen Probleme erklären viele UFO-Fotografen nicht. Trotzdem haben wir es hier mit echten Standbildern von einem gefilmten UFO-Ereignis zu tun. In den letzten Jahren gelangen uns über dreißig solcher Aufzeichnungen, von denen einige in meiner Video-Dokumentation „UFOs und Transstimmen“ (-1-) zu sehen sind.
Reflexion Die Endzeithypothese in Verbindung mit den Aussagen des Pater Pio kann nicht einfach beiseite geschoben werden, sie muss also nicht falsch sein. Wir könnten durchaus eine Korrelation zwischen den hier abgebildeten UFO-Fotos und den Aussagen von Jesus annehmen, der zu Pater Pio sagte, dass ruhelose Sterne am Himmel, die sich seltsam bewegen, den Tag der Abrechnung ankündigen werden. Gläubige sollten über diese Zusammenhänge reflektieren. Wir berichten uneigennützig und unserer inneren Stimme folgend von den Ereignissen. Persönliche Ableitungen und Konsequenzen muss jeder in Eigenverantwortung ziehen. Wer unsere Mitteilungen ablehnt, hat unser volles Verständnis. Er beruft sich auf die Eigenständigkeit seiner Weltsicht, seines Denkens und Glaubens. Wir wollen niemanden beunruhigen, der unsere Berichte nicht annehmen kann. Jeder berufe sich auf sein eigenes Ideal von Freiheit, und er muss seinen gewählten Weg mit allen Konsequenzen zu Ende gehen. Jeder weiß inzwischen, was er seinem Nächsten schuldet. Die Geschichte zeigte uns, dass Prophezeiungen eher selten einzutreffen pflegen. In vorliegendem Fall können wir nur hoffen und beten, dass der Kelch eines Strafgerichts an der Menschheit vorüber geht. Wenn die Weltereignisse aber Indikatoren eines Niedergangs sind, könnte sich dies als frommer Wunsch erweisen. Wir sind deshalb gefordert, Demut und Auslieferung an die Unendlichkeit wahren Seins anzustreben, nicht mit den Massen ins Unglück zu rennen, dem wahnsinnigen Lauf nicht weiter zu folgen, sondern sich zurückzunehmen und zu besinnen, um für die kommenden Ereignisse gewappnet zu sein. Wer zuviel Anleihen in der Materie nimmt, allen Unsinn mitmacht, wird sich die Befreiung kaum erringen können. Das folgende Ereignis, das uns zwischen den UFO-Sichtungen überkam, kann den Leser mit der Unendlichkeit wahren Seins vertraut machen. Es erreichte uns aus einer höheren Dimension und ist unser strahlendes Vermächtnis an alle Suchenden nach Wahrheit und Licht.
Außerhalb
von Raum und Zeit Ins Innere gekehrt, zufrieden und ausgeliefert an das Fluidum eines heimlichen Waldweges, offenbarte sich uns die tiefe Stille eines vom Trubel der Welt losgelösten Seins. Wir fühlten, dass uns gleich eine Tür geöffnet würde, um uns einen Blick hinter einen ungeahnten Horizont menschlicher Erfahrung zu gewähren. In banger Erwartung spürten wir das Einfließen eines tröstenden mystischen Lichtes in unsere diesseitige Lebenswirklichkeit. Es war an einem späten Nachmittag Anfang August 2005. Meine Frau Ingrid, ich und unser Tibethund gelangten aus dem Auwald am Fluss hinaus auf das Terrain der uns vertrauten aber vom Empfinden her völlig veränderten Landschaft des voralpinen Urstromtales. Ein unbeschreiblicher Frieden erfasste uns zu gleicher Zeit, was wir uns sofort mitteilten. Die Welt blieb stehen; die Zeit hörte auf zu fließen. Wir glitten dahin in einer Sphäre außerhalb von Raum und Zeit. Die Begriffe Leben und Tod, Lust und Leid waren wie von Zauberhand verschwunden und ihrem drängenden Einfluss enthoben. Wir empfanden uns noch ’in’ dieser Welt, aber nicht mehr ’von’ dieser Welt. Wie eine riesige Glocke senkte sich eine alles durchdringende Stille über Landschaft und Gemüt. Es fuhren keine Autos mehr. Fast keine Menschen waren zu sehen. Alle Dinge schienen unter dieser Glocke des Friedens ihre zeitliche Bedrängnis verloren zu haben, als seien sie in einem Kristall gefangen, um von sich selbst erlöst zu sein. Selbst Steine und Grashalme waren erlöst und schienen nur noch Gedanken ihrer selbst zu sein. Häuser, Bäume, Blumen und Wolken, die bisher auf die Leinwand des Raumes gemalt waren, um das Gemälde unseres Daseins zu gestalten, hatten ihr Sondersein verloren. Wir fühlten befriedet die Gnade, die uns diese Erlösung aus dem Zugriff der Materie gewährte. Und es war wunderbar. Wir wurden abgeschirmt von der Raserei der Welt und erlebten das höchste Glück der Zeitlosigkeit. Lange schon hatten wir diesem Zustand in uns ein Heim bereitet. Nun war er als Realität eingetreten. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft waren im ewigen Jetzt des Selbst vereint. Abseits aller Dinge, jenseits aller Begrenzungen wurde die Welt zum Traum, das Selbst zum Raum, die Zeit schlief, das Gold der Seele strömte unablässig sanft dahin und schloss selbst die Erscheinungen der Außenwelt in sein Glänzen mit ein. Der Zustand dauerte zu Hause noch stundenlang an, bevor er ganz langsam verklang und uns der vertrauten Wirklichkeit wiedergab. Wir erkannten nun Sinn und Ziel der menschlichen Inkarnation. Klar sahen wir, dass wir eine uns bestimmte Aufgabe in dieser Sterbenswelt zu erfüllen haben. Auf diesem Weg haben wir uns gefunden und vereint. Wir erlebten den von indischen Weisen beschriebenen Samadhi in seiner reinsten Form. Das immerwährende kosmische Bewusstsein hinter den Erscheinungen unserer Raumzeit, das den erwachenden Menschen als Gnade umfängt. Das unendlich transzendentale Leben des nach Überwindung alles Vergänglichen strebenden Menschenwesens. Materieleben ist sicher sehr kurz und leidvoll, Seelenleben dagegen ist hell und grenzenlos. Im intellektuellen Verständnis lässt sich dieser Zustand als das Erwachen aus dem Traum der Materie umschreiben. Wenn wir aus einem Alptraum in die vertraute Realität erwachen, denken wir: „Gott sei Dank, ich habe ja nur geträumt!“ Wenn wir aber aus der vertrauten Realität zum kosmischen Bewusstsein in Form von Samadhi erwachen, denken wir: „Gott sei Dank, jetzt bin ich endlich aus dem Traum der Materie erwacht - zur wahren Wirklichkeit allen Seins.“ Es ist ein Sein, das unzweifelhaft schon vor dem „Urknall“ schöpferischer Energie existierte. Es ist die Urheimat der Seele in ihrer Ungeborenheit und Geborgenheit in göttlicher Allgegenwart. Ich kann es kaum anders ausdrücken. Der Mensch trägt in seiner positiven Gesinnung einen Teil jenes namenlosen Gottes in sich. Wirklich erfahren aber kann er das Ganze Gottes nur im kosmischen Bewusstsein, in dem sich Gott und der Sucher erkennen. Leid und Dunkelheit dieser Welt, Schmerz und Zäsur sind Zeichen der Abkehr vom ursprünglichen Ganzen der Einheit des Seins in Gott. Wahre Freiheit ist es, einen Zustand zu erreichen, der alle Dinge dieser Welt, alle Kategorien evolutionärer Triebkräfte mit ihrem Werden und Vergehen durch inneren Entschluss transzendiert. Sind Sie schon bereit für diese befreiende Erfahrung, in der es absolut nichts zu befürchten gibt? Dieser Zustand ist nichts anderes als Ihre allumfassende Liebe - erblüht in vollendeter Gestalt. Die Vollkommenheit dieses Zustandes lässt keinen Raum für die Dominanz einer einzigen Glaubensrichtung oder religiösen Überzeugung über andere. Das Erlebnis der Einheit des Göttlichen befindet sich außerhalb menschlicher „Glaubenslust“ und deren konkurrierenden Ausprägungen in den Götterhimmeln von Völkern und Kulturen. Bestrebungen der Spaltung des Gottesbegriffes scheitern mit Sicherheit an der Majestät des universellen Ewigen im kosmischen Bewusstsein. Die innere Entscheidung, dem auf-ziehenden Verhängnis durch Auslieferung an die Unendlichkeit wahren Seins zu entfliehen, führt zur Befreiung. Dies allein ist die große Wende des Menschenwesens zur Transzendenz, die es Gott ermöglicht uns aufzufangen.
Aus "UFO-Nachrichten"
Nr. 380, Nov./Dez. 2005
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